Als kodama (jap. 木霊, 木魂, oder 木魅) bezeichnet man Geister der japanischen Folklore, die in bestimmten Bäumen leben sollen.
Herkunft:
Erstmals werden diese Wesen im ältesten Buch Japans erwähnt, dem Kojiki.
Der Begriff "kodama" taucht später auf, in einer Art frühem Wörterbuch,
dem "Wamuryorui Jyusho", wo sie als Baumgeister beschrieben werden.
Andere Werke jener Zeit beschreiben sie als eine Art "Baum-Goblin". In
der Edo-Zeit verlieren die Wesen ihren Status als Götterwesen endgültig und werden in den Schriften mehr und mehr vermenschlicht.
Erscheinungsbild: Das äußere Erscheinungsbild ist sehr ähnlich wie dem eines gewöhnlicher Baum, aber wenn man versucht, ihn abzuschneiden, wird man verflucht u.a. gibt auch eine Theorie, die besagt, dass wenn alte Bäume schneidet und es sich als kodama entpuppt, der Baum anfängt zu bluten.
Funfact: Im Film Prinzessin Mononoke werden sie als kleine, weiße Wesen dargestellt.
Shinigami (jap. 死神, wörtlich: „Todesgott“, sinngemäß auch „Todesgeist“, „Todesengel“) ist in der japanischen Kultur die Bezeichnung für den personifizierten Tod (dem Sensenmann
in der westlichen Kultur entsprechend) und für Götter, welche die
Seelen verstorbener Menschen, die noch an die lebende Welt gebunden
sind, in die Welt der Toten führen.
Es ist zu beachten, dass der japanische Begriff des Kami ("…gami") (神) sich vom westlichen Gottesbegriff unterscheidet. Daher sind die Begriffe Totengeist oder Todesgeist der Bezeichnung „Todesgott“ vorzuziehen. Die Shinigami sind in der japanischen Kultur nicht als allmächtig angesehen, wie die Götter der westlichen Gottestraditionen und Mythen. Sie sind selbst Seelen, und führen bei lebendigen Menschen nicht den Tod herbei.
Anime/ Manga, in denen Shinigami vorkommen, sind z.B. Bleach, Death Note, Soul Eater, Black Butler und Zombie Loan.
Rußmännchen (jap. ススワタリ Susuwatari) “Wandernder Ruß” oder Makkuro kurosuke ( 真っ黒黒助 ) = “Pechschwarzer Helfer”sind kleine, schwarze Kügelchen mit großen Augen. Zudem besitzen sie
noch dünne Strichmännchenärmchen und -beinchen. Sie können Arbeit
verrichten und leben in dunklen Räumen. Verlassene Häuser sind
bevorzugte Wohnorte. Wenn man sie fängt, zerfallen sie zur schwarzen
Staub.
Sie sind ein von Miyazaki, dem Mitbegründer von Studio Ghibli, erfunderner Yokai.
Kuchisake-onna oder Kuchisake Onna (japanisch 口裂け女; zu deutsch wörtl. „Frau mit zerrissenem Mund“, im Volksmund „Breitmaul-Frau“ genannt) ist ein fiktives Wesen der japanischen Mythologie und wird der Gruppe der Yōkai zugeordnet.
Die Kuchisake-onna wird als wunderschöne Frau mit langem, schwarzen
Haar beschrieben, die ihr schrecklich entstelltes Gesicht hinter einer Mundschutz-Maske,
die in Japan üblich für Erkältete sind, verbirgt: Ihr Mund ist von
einem Ohr zum anderen durch Messerschnitte grotesk verbreitert.
Die Kuchisake-onna streift als weinende Frau umher, die jeden, den
sie trifft (bevorzugt lauert sie Kindern auf), stets dieselbe Frage
stellt: „Findest Du mich schön?“ (わたし、きれい?; Watashi kirei?) Antwortet der Befragte mit „Ja“ (はい; Hai), zeigt sie ihr wahres, fürchterlich entstelltes Gesicht und fragt: „Auch jetzt noch?“ (これでも?; Kore demo?).
Behält der Befragte die Nerven und antwortet erneut mit „Ja“, entstellt
sie das Gesicht ihres Opfers mit einer Schere, damit es dem ihren
gleicht. Antwortet der Befragte jedoch mit „Nein“ (なし; Nashi)
oder versucht zu fliehen, wird er von ihr getötet. In anderen Varianten
wird das Opfer, falls es eine Frau ist, selbst in Kuchisake-onna
verwandelt. Wenn es ein Kind ist, schneidet es die Kuchisake-onna in
zwei Hälften oder verschleppt es in ihr Versteck, um es dort zu Tode zu
quälen.
Ursprung
Eine japanische Legende besagt, dass einst in der Heian-Zeit (794-1185) ein Samurai lebte, welcher eine wunderschöne Frau hatte.Sie war jedoch auch sehr eitel und er wusste nicht, ob sie ihm treu war. Er war ein sehr jähzorniger Mann und eines Nachts verlor er die Beherrschung.
Mit seinem Schwert schlitzte er ihr den Mund von Ohr zu Ohr auf, damit niemand mehr sie schön finden möge.
Der Legende nach war sie von da an verflucht und in nebligen
Nächten streift sie durch die Straßen, früher hatte sie ein Seidentuch
vor ihrem Mund, heutzutage trägt sie oft eine in Japan nicht unübliche
OP-Maske.
Trifft sie auf eine Person bei ihren nächtlichen Spaziergängen, so
bleibt sie stehen und fragt "Bin ich schön?"
Wenn die Person diese Frage bejaht, so reißt sie ihre Maske herab
und fragt nun mit weit geöffneten, verstümmeltem Mund "Jetzt auch
noch?"
Falls man vor ihr flieht oder in Panik verfällt, so wird sie ihr Opfer
unbarmherzig jagen, oft mit Messern oder einer Sense bewaffnet.
Männer tötet sie auf grauenvolle Art und Weise, Frauen dagegen
macht sie zu einer neuen Kuchisake-onna, verflucht von nun an selbst
Nacht für Nacht durch die Strassen zu wandern.
Toire no Hanako-san (jap. トイレの花子さん, dt. „Hanako von der Toilette“) ist ein japanischer Geist in einer Großstadtlegende.
Allgemein:
In Japan ist es nicht unüblich das eine Kabine in den Toiletten der
Schule immer von diesem Geist heimgesucht wird. Meistens ist sie in der
3. Kabine der Toiletten im 3. Stock zu finden. Meist sucht sie die
Mädchentoiletten heim, doch dies ist von Schule zu Schule
unterschiedlich. Über ihr Aussehen sind sich viele auch uneinig, die
meisten Leute beschreiben sie als junges Mädchen mit kurzen schwarzen
Haaren (Pagenschnitt) und einem roten Kleidchen. Auch über ihr Verhalten gibt es je
nach Region unterschiedliches zu berichten, in vielen Versionen erzählt
man sich das Hanako-san ruhig ihr Dasein in ihrer Toilette fristet bis
ein abenteuerlustiger Schüler es wagt sie zu provozieren.
Präfektur Tochigi:
Die wohl die bekannteste Version, spielt in einer Schule auf der Mädchentoilette im dritten Stock hinter der
dritten Tür. Herbeigerufen wird sie, indem man dreimal an ihre Tür
klopft und „Hanako-san asobimasho“ (「花子さん遊びましょ」, dt. „Hanako, lass uns spielen gehen“) ruft, woraufhin Hanako mit einem langgezogenen „Hai“ (「はーい」, dt. „Jaa“) antwortend erscheint.
Utsunomiya:
Man muss im dritten Stock eine Toilettentür öffnen, dreimal „Hanako-san“ rufen, das Klopapier abreissen und hinunterspülen, woraufhin eine Hand aus dem Klo erscheint.
Präfektur Kanagawa:
Dort findet sich in den Grundschulen zusätzlich eine männliche Variante
namens Yōsuke (andernorts auch als Tarō oder Shirō bekannt) auf der
Jungentoilette. Nachdem man von Hanako oder Yōsuke angesprochen wurde,
muss man innerhalb von drei Sekunden fliehen oder wird getötet. Wenn man
dreimal um Yōsukes Toilette geht und „Hanako-san“ sagt, erscheint aus dieser Toilette eine blutige Hand.
Präfektur Yamagata:
In dieser besitzt Hanako eine Echsenform und drei 3 m lange Köpfe. Wenn
ein Mädchen sich auf der Toilette laut erleichtert, schnellt Hanako
hervor und frisst sie auf.
Kurosawajiri:
Dort gibt es eine Schule in der man sich erzählt das eine große weiße Hand aus der
Wand der 3. Kabine kommt wenn man "sanbanme no Hanako-san" (Nummer 3 ist
Hanako-san) sagt.
Rettung:
In den meisten Fällen ist Hanako-san harmlos und man kann einer Begegnung
mit ihr entgehen indem man sich einfach von ihrem Versteck fern hält.
Sollte man trotzdem einmal in die Lage kommen, von Hanako.san bedroht zu
werden, reicht es, ihr einen Test mit einer perfekten Punktzahl zu
zeigen. Wenn man einigen Legenden glauben schenken darf, löst sie sich
beim Anblick von guten Noten in Luft auf.
FunFact: Gelegentlich wird sie auch als Vorlage für „Die Maulende Myrte“ in Joanne K. Rowlings Romanreihe Harry Potter vermutet
Teru teru bōzu (Scheine, scheine Mönch) sind aus weißem Papier oder Stoff
gemachte Puppen. Sie werden u.a. an der Dachtraufe aufgehängt. In Japan
sagt man den kleinen Puppen die magische Fähigkeit nach, schönes Wetter
für den kommenden Tag bewirken zu können. Ist das Gebet für schönes
Wetter erhört worden, „belohnt“ man die Puppe, indem man sie mit Sake begießt. Wird die Puppe mit dem Kopf nach unten aufgehängt, so bewirkt dies am kommenden Tag Regen. In diesem Fall spricht man von: Fure fure bōzu (ふれふれ坊主), Ame ame bōzu (あめあめ坊主) oder ähnlichen regionalen Varianten.
Romanisierung:Teru-teru-Bozu, teru Bozu Ashita tenki ni shite o-kure Itsuka kein Yume no Sora no yo ni Haretara kin keine suzu ageyo Teru-teru-Bozu, teru Bozu Ashita tenki ni shite o-kure Watashi no negai wo kiita Nara Amai o-sake wo tanto nomasho Teru-teru-Bozu, teru Bozu Ashita tenki ni shite o-kure Sore de mo kumotte naitetara Sonate Nr kubi wo chon zu kiru zo
Übersetzung: Teru-teru-bozu, teru bozu Machen morgen einen sonnigen Tag arbeiten Wie der Himmel in einem Traum irgendwann Wenn es sonnig ist Ihnen Ich gebe eine goldene GlockeTeru-teru-bozu, teru bozu Machen morgen einen sonnigen Tag arbeiten Wenn Sie mein Wunsch wahr werden Wir trinken viel süßer SakeTeru-teru-bozu, teru bozu Machen morgen einen sonnigen Tag arbeiten aber wenn es bewölkt ist und ich finde, Sie weinen (dh es regnet) Dann werde ich den Kopf abzuschneiden